Obstbaum- & Heckenschnitt
BaumPflege & GartenDesign Schmitt aus Schonungen

Obstbaumschnitt

Beim Obstbaumschnitt kommt es vor allem darauf an, zwischen Wachstumsholz und Fruchtholz zu unterscheiden. Ein Obstbaum sollte seine Kraft in das Fruchtholz stecken, um damit die Obstproduktion anzuregen. Ziel aller Schnittmaßnahmen ist es, ein dauerhaftes stabiles, lichtdurchlässiges Kronenbild zu schaffen. Besonderes Augenmerk legen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von Ertrag und Verjüngung mit dem Ziel, die Vitalität des Baumes zu fördern und möglichst lange zu erhalten.
Wir führen bei Obstbäumen sowohl Winterschnitt als auch Sommerschnitt aus.
Der Winterschnitt bewirkt tendenziell einen Wachstumsanreiz, was bei der Verjüngung älterer, vergreister Bäume durchaus erwünscht ist, während der Sommerschnitt eher zu einer Wuchsberuhigung führt. Der Obstbaumschnitt im Sommer hat außerdem den großen Vorteil, dass unerwünschte Triebe bereits frühzeitig entfernt werden können und entstehende Wunden in dieser Vegetationszeit besser abgeschottet werden können um ein zügiges Überwallen (selbstständiges Verschließen) der Schnittflächen zu begünstigen.
Die meisten Obstpflanzen bringen den besten Ertrag an relativ jungem Holz, teils am einjährigen Trieb, teils am etwa bis zu fünf Jahre alten Holz.
Auch sollte die verbleibende Baumkrone einen arttypischen Habitus behalten bzw. wieder neu entwickeln können.

Heckenschnitt

Bei Grenz- und Sichtschutzhecken dient der Schnitt in erster Linie dem Erzielen und dem Erhalt des dichten Wuchs und der Einhaltung der gewünschten Wuchsform.
Je nach Art der Hecke sollte ein- bis zweimal im Jahr vom Sommer bis zum Frühherbst geschnitten werden. Nadelholzhecken (Thuja, Zypressen) müssen einmal jährlich geschnitten werden, Hainbuchen und andere Laubgehölze zweimal im Jahr. Eine Sonderform ist der Formschnitt an Deko-Pflanzen und Formgehölzen wie Buxus, Eiben u.s.w. In beiden Fällen gilt hier - je häufiger geschnitten wird, desto schöner und besser das Ergebnis - . Für andere Nadelgehölze erfolgt der Schnitt im Juli/August, für Laubgehölze Ende Juli und im Winter. Diese Schnittzeitpunkte werden von Baumschulen für bereits gut angewachsene Hecken empfohlen.

Faustregel: Frühjahrsschnitt bis Mitte März und/oder Sommerschnitt Ende Juli.

Das Bundesnaturschutzgesetz BNatSchG regelt im §39 Abs.5 Satz 1 genau, wann Hecken, Sträucher oder Bäume geschnitten oder gerodet werden dürfen und wann nicht. Starker Rückschnitt oder Rodungen sind zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht erlaubt. Für das Schneiden von Hecken, die lediglich "in Form" gebracht werden sollen gilt das nicht, dennoch sollte mit großer Sorgfalt vorgegangen werden. Es sollte vor dem Schnittbeginn sorgfältig ins Innere der Hecke geschaut werden, ob sich darin noch "bewohnte" Nester befinden.

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Heckenschnitt Obstbaumschnitt im Sommer Obstbaumschnitt im Winter – vorher- Obstbaumschnitt im Winter – nachher-


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