Groß- & Jungbaumpflege
BaumPflege & GartenDesign Schmitt aus Schonungen

Die Baumpflege hilft dem Baum, sich zu einem gesunden, wohlgewachsenen Exemplar zu entwickeln. Schnittmaßnahmen in der Krone dienen insbesondere bei Jungbäumen der Entwicklung und dem Aufbau, später der Erhaltung von vitalen, gesunden und verkehrssicheren Bäumen.
Bei Jungbäumen unterstützen wir diese Entwicklung durch einen frühzeitigen Erziehungsschnitt. Vorhandene Konkurrenztriebe bzw. aneinander reibende Äste die in späteren Jahren zu Problemen führen können, werden frühzeitig gezielt entnommen. Bei Großbäumen werden im Rahmen von Kronenpflegearbeiten ebenfalls reibende, konkurrierende oder tote Äste entnommen. Des weiteren orientieren wir uns bei notwendigen Einkürzungen an dem natürlichen Habitus des Baumes und schneiden auf Zugast/Versorgungsast. Schnittmaßnahmen sollten vorrangig in der Vegetationszeit zwischen März bis Oktober durchgeführt werden, da Wunden hier besser abgeschottet werden und schneller überwallen (selbstständiges Verschließen der Schnittwunden).
Blutende Baumarten wie z.B. Ahorn, Birke oder Wallnuss sollen in der Zeit des starken Saftdrucks nicht geschnitten werden, sondern möglichst im belaubten Zustand.
Ein arttypisches Erscheinungsbild ist anzustreben und erforderliche Schnittmaßnahmen sollten so frühzeitig wie möglich ausgeführt werden, um Schnittstellen klein zu halten und Folgeschäden wie Fäulnisbildung bei größeren Astwunden abzuwehren.

Nach dem Regelwerk „ZTV-Baumpflege“ (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege und Baumsanierung) der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau e.V. (FLL e.V.), das den gegenwärtigen Stand der Technik sowie die aktuell geltenden Ausführungen von vorbeugenden, erhaltenden, verkehrssichernden und nachsorgenden Maßnahmen an Bäumen widerspiegelt.
Hierin werden die Ausführungen von fachlich qualifizierten Baumpflegemaßnahmen genau definiert, die für uns als bindende Grundlage in sämtlichen Ausführungsarbeiten gelten.

Zum immer noch häufig durchgeführten Thema „Kappungen von Bäumen“ ist folgendes zu sagen.

Durch diese Maßnahme sollen die Krone oder nur Teile davon sehr stark eingekürzt werden. Man geht davon aus, dass der Baum dadurch im Herbst weniger Blätter verliert und weniger sturmanfällig ist. Beides ist falsch bzw. nur kurzfristig richtig.
Baumkappungen zerstören den Baum langfristig. Mit diesem unqualifizierten Fachwissen werden dem Baum große Wunden zugefügt sowie Eintrittspforten für Pilzesporen geschaffen. Diese enormen Schnittstellen kann der Baum nur noch bedingt Abschotten und der Zersetzungsprozess durch die Entstehung von holzzerstörenden Pilzen nimmt seinen Lauf.
Das durch die Kappung verursachte Ungleichgewicht zwischen Krone und Wurzel wird von dem Baum mit einer so genannten „Ständerbildung“ ausgeglichen. D.h. es wachsen vermehrt so genannte „Wasserreiser“ an den Kappstellen (Ständerbildung), die nur im äußeren Bereich des Stämmlings angeheftet und nicht mit dem Kernholz direkt verbunden sind. Durch diesen Fehlwuchs ist die Bruchsicherheit der sich nun entwickelnden Krone nicht gegeben. Die oftmals senkrecht nach oben wachsenden Äste werden länger und schwerer und brechen schließlich irgendwann unkontrolliert ab. Dies wird zusätzlich durch die an der Schnittstelle sich entwickelnden Fäule stark begünstigt.

In einigen Kommunen ist laut Baumschutzsatzungsverordnung das Kappen von Bäumen untersagt und darf nur in bestimmten Ausnahmefällen durchgeführt werden. Da jede Baumart durch ihren natürlichen Habitus ein besonderes Erkennungsmerkmal besitzt, gehen diese gerade durch eine Kappung verloren.

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